Körbeweise Leckeres verschenkt

Renate Hornjak (KFD), Maria Stuke, Gertrud Wilke (beide Tafel), Margret Simon (KFD), Brigitte Lemke, Dorothee Hirsch (beide Tafel) und Helene Duda (KFD, v. l.) schauen sich die Körbe mit den Lebensmitteln an, die die Gemeindemitglieder gespendet hatten. Auch selbstgemachte Marmelade ist dabei. FOTO: MAREIKE PATOCK (NW)

Katholische St. Dionysius-Gemeinde spendet haltbare Lebensmittel für die Tafel in Enger

 

Die Mitarbeiter der Tafel in Enger hatten gestern reichlich zu tragen.

Denn die katholische St. Dionysius-Gemeinde hatte der Einrichtung gleich

neun große Körbe randvoll gefüllt mit haltbaren Lebensmitteln gespendet.

"Das ist wie ein Feiertag heute", sagte Tafel-Mitarbeiterin Maria Stuke

erfreut.

In der Ausgabestelle an der Bielefelder Straße hat sie die schmackhaften

Gaben gestern gemeinsam mit den anderen ehrenamtlichen Helfern an rund

80 Bedürftige aus der Widukindstadt verteilt.

Zu der Spendenaktion aufgerufen hatte die Katholische Frauengemeinschaft (KFD). "Wir machen das zweimal im

Jahr - zur Fastenzeit und zu Erntedank", berichtete Renate Hornjak. Mit der Aktion wolle die katholische Gemeinde

Solidarität zeigen und diejenigen unterstützen, denen es nicht so gut gehe. "Mit den Lebensmitteln können wir ein

bisschen Freude schenken."

Vor den Gottesdiensten am Samstagabend und Sonntagmorgen hatten die Gemeindemitglieder Gelegenheit, die

haltbaren Lebensmittel abzugeben - und sie spendeten reichlich: In den Körben landeten Kaffee und Tee, Reis,

Nudeln, Süßes und Konserven. "Und sogar ein bisschen Weihnachtsgebäck ist schon dabei", berichtete Hornjak

und betonte: "Es ist toll, dass die Gemeinde die Aktion so gut unterstützt, das ist nicht selbstverständlich."

Eine solche Spende sei überaus wichtig für die Tafel, denn in manchen Wochen bekomme die Einrichtung auch mal

weniger Lebensmittel. "Das ist immer unterschiedlich", sagte Maria Stuke. Besonders erfreut waren die freiwilligen

Helfer auch über die vielen Kaffee- und Teespenden. Denn die seien bei den Kunden der Tafel besonders beliebt.

"Aber Kaffee und Tee bekommen wir kaum", sagte die ehrenamtliche Tafel-Mitarbeiterin Gertrud Wilke.

 

Mit freundlichen Genehmigung der:

Neue Westfälische 2013

Ausgabe Enger/Spenge 10.10.13

Foto & Bericht Mareike Patock