»Kaffee und Kakao sind selten«

Maria Plaschczek, Helena Duda (Kfd, dritte und vierte von links vorne), Christel und Horst Stothfang (Gemeinde Westerenger, hinten links und rechts) freuen sich, die Spende mit haltbaren Lebensmitteln an Maria Stuke, Dorothee Hirsch, Inge Stork, Brigitte Lemke (vorne von links), Oliver Stein (hinten Mitte) und Karin Henning (zweite von rechts) von der Tafel überreichen zu können. Foto: Mareikje Addicks

Kirchengemeinden haben Lebensmittel für die

Tafelausgabestelle in Enger gesammelt

Kaffee, Konserven und Süßigkeiten stehen bei der Ausgabestelle der Herforder Tafel in Enger nur sehr selten zur Auswahl. Umso mehr haben sich die ehrenamtlichen Mitarbeiter über eine große Spende gefreut.
Einmal in der Woche bekommt die Ausgabestelle in Enger Waren aus den Supermärkten geliefert. »Da sind dann viele Gemüse- und Obstsorten dabei. Aber haltbare Lebensmittel eher selten«, sagt Dorothee Hirsch.

Nun haben die Katholische Frauengemeinschaft St. Dionysius und die Gemeinde inWesterenger-Dreyen beim Erntedankfest Spenden in Form von Lebensmitteln gesammelt, die auch gelagert werden können. 13 Klappboxen sind dabei zusammengekommen.

Darin finden sich Kaffeepäckchen, Kakaopulver, Mehl, Fisch und andere Konserven, Nudeln und vieles mehr, was die Menschen, die wöchentlich die Ausgabestelle im Café Solero aufsuchen, nicht so häufig zur Auswahl haben.

Jeden Mittwoch geben die Mitarbeiter der Tafel von 12.30 bis 15 Uhr Lebensmittel an bedürftige Menschen ab. »Etwa 20 bis 25 Gäste kommen regelmäßig zu uns«, sagt Maria Stuke.

Doch dahinter stünden oft noch weitere Personen. »Manche haben ja auch noch eine Familie mit Kindern zu versorgen«, weiß die ehrenamtliche Mitarbeiterin. Gegen einen eher symbolischen Preis von zwei Euro für einen Erwachsenen und 50 Cent pro Kind dürfen sich die Besucher der Ausgabestelle gegen Vorlage einer behördlichen Bescheinigung Lebensmittel aussuchen.

Dabei bemühen sich die Frauen, die Lebensmittel möglichst gerecht zu verteilen.

So dankbar, wie die Tafelmitarbeiter für die Spenden sind, sind sie auch für die Räumlichkeit, die ihnen das Café Solero zur Verfügung stellt. »Das ist schließlich nicht selbstverständlich«, sagt Dorothee Hirsch.

Mit freundlichen Genehmigung der

ENGERSCHEN ANZEIGER 2014

09.10.2014

Foto und Text Von Mareikje Addicks-ENGERSCHEN ANZEIGER