Herzlich Willkomen bei der HERFORDER TAFEL e.V.

Wir möchten Ihnen unsere Tafel und die Arbeit, die wir leisten, gerne einmal vorstellen.

Die Herforder Tafel  sammelt qualitativ einwandfreie Lebensmittel, die aus verschiedenen Gründen nicht mehr verkauft werden können und sonst im Müll landen würden, und gibt diese an bedürftige Menschen in Herford, Hiddenhausen, Kirchlengern, Enger und Spenge weiter.

Durch Geld und Sachspenden, und dem großen Einsatz unserer über 70 ehrenamtlichen Helfern können wir so über 1000 Familien, dieses entspricht  über 2500 Personen, unterstützen.

Bringdienst der Herforder Tafel fährt 60 Adressen an

Diplom-Pädagogin Barbara Beckmann gründete vor 18 Jahren die Herforder Tafel und ist bis heute die Vorsitzende des Vereins. Foto: Althoff
Die Tafel-Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter kontrollieren und sortieren angeliefertes Obst und Gemüse für die Ausgabe am Nachmittag. Foto: Althoff

 

 

Im Corona-Lockdown alte und gehbehinderte Menschen beliefert - Service blieb

28 Stufen, dann hat Jörg Depenbrock die Dachgeschosswohnung von Helga Hindemith erreicht. Die 87 Jahre alte Rentnerin freut sich, als sie den ehrenamtlichen Helfer der Tafel sieht, und führt ihn in die Küche.

Dort stellt Jörg Depenbrock die rote Plastikkiste mit Rosenkohl, Kohlrabi, Pastinaken, Radieschen, einer Dose Mandarinen, Joghurt und Pralinen ab und nimmt die leere Kiste von seinem letzten Besuch wieder mit.

„Unser Bringdienst für alte und gehbehinderte Menschen hat seinen Ursprung im ersten Jahr der Corona-Pandemie“, sagt Barbara Beckmann. Sie ist die Gründerin der Herforder Tafel und bis heute die Vorsitzende des gemeinnützigen Vereins.

Ursprünglich arbeitete die Diplom-Pädagogin bei der Caritas, dann lief ihr Vertrag 2004 aus. „Eine neue Stelle war nicht in Sicht, und ich wollte weiter im sozialen Bereich arbeiten“, sagt sie. Deshalb habe sie zusammen mit dem Sozialpfarrer Holger Kasfeld die Herforder Tafel gegründet. „Ich habe mit einem Zeitungsartikel nach Ehrenamtlern gesucht, und einer, der sich gemeldet hat, war unser späterer Schatzmeister Klaus Umbeck.“ Der sei damals 72 gewesen und habe dem Verein einen Kredit von 4000 Euro gegeben. „Das war unser Startkapital.“ Später war Barbara Beckmann Mitbegründerin des nordrhein-westfälischen Landesverbandes der Tafeln. „So einen Überbau braucht man unter anderem, um Großspenden zu kanalisieren. Wenn Wagner uns einen Sattelauflieger mit Tiefkühlpizzen spendet, wäre jede Tafel damit überfordert. Das muss gelagert und verteilt werden, und da hilft der Landesverband.“

Die Herforder Tafel startete 2004 in einem ehemaligen Blumengeschäft auf 50 Quadratmetern. „Es war kein Problem, Lebensmittelspenden zu bekommen. Die Märkte waren froh, dass wir die Sachen abholten.“ Für die etwa 60 Kunden der Anfangszeit habe man zweimal in der Woche geöffnet. „Dienstags und freitags. Freitags ausschließlich für alte Menschen.“ Die hätten sich nämlich oft geschämt, zur Tafel zu gehen. „Und darum wollten wir, dass sie unter sich sein konnten.“

Immer mehr Menschen suchten Hilfe bei der Herforder Einrichtung. „Vor allem nach Inkrafttreten der Hartz-IV-Gesetze“, sagt Barbara Beckmann. Heute sind es 3500 Menschen aus dem Kreis Herford, denen der Verein unter die Arme greift – nicht nur in der Herforder Zentrale, die vor Jahren in ein 300 Quadratmeter großes Gebäude umgezogen ist, sondern auch in den vier Außenstellen Enger, Spenge, Kirchlengern und Hiddenhausen. „Diese Ausgabestellen wurden nötig, weil wir der Menschenmassen an einem zentralen Ort nicht mehr Herr wurden“, sagt die Tafel-Vorsitzende. Der Vorteil für viele Kunden sei, dass sie sich die Kosten für Bus oder Auto sparen könnten.

Der Beginn der Corona-Pandemie 2020 war ein massiver Einschnitt. „Wir haben die Tafel erstmal für zwei Wochen geschlossen – auch zum Schutz unserer Mitarbeiter.“ Landrat Jürgen Müller habe sich dann gemeldet und sie gefragt, ob sie nicht doch eine Möglichkeit sehe, weiter zu helfen. „So ist die Idee entstanden, den Menschen die Lebensmittel nach Hause zu bringen.“ Nicht allen 3500, aber denen, die angerufen und nach Essen gefragt hätten. „Darunter waren auch viele alte Menschen, die vorher noch nicht bei uns waren.“

Der Landrat habe dafür gesorgt, dass die Tafel im ersten Corona-Jahr mit 50.000 Euro unterstützt worden sei. „Wir konnten unter anderem einen Renault Kangoo mit Kühlanlage kaufen und hatten auch genug Geld für den Sprit.“ Es habe damals die Überlegung gegeben, städtische Arbeiter als Fahrer einzusetzen, aber das sei nicht nötig gewesen: „Unsere Ehrenamtler waren alle an Bord. Auf die konnte ich mich verlassen.“

Als die harten Kontaktbeschränkungen irgendwann aufgehoben worden seien, habe man den Transportdienst einfach weiter angeboten. „Es sind jetzt ungefähr 60 alte oder gehbehinderte Leute, die wir einmal in der Woche beliefern. Natürlich sind die alle sehr dankbar.“

Hier können Sie spenden:

Die WESTFALEN-BLATT-Weihnachtsspendenaktion unterstützt diesmal die Tafeln in Ostwestfalen-Lippe, die enorm gestiegene Kosten für Strom, Miete und Benzin schultern müssen. Wenn Sie helfen möchten, die Tafeln in OWL funktionsfähig zu halten, nutzen Sie bitte das Spendenkonto

Tafel NRW e.V.
DE 03 4306 0967 4061 8358 00
Stichwort „Leserspende“


Für eine Spendenquittung tragen Sie bitte Ihre Adresse unter Verwendungszweck mit ein.

Spenden sind auch über Paypal möglich:
spenden@tafeln-nrw.de
Stichwort „Leserspende“

Bei Fragen helfen wir Ihnen unter 0521/585-254.

Aktuell spürt die Tafel wie jeder andere aus die erheblich gestiegenen Spritpreise. Und wie die nächste Stromrechnung aussehen wird, weiß Barbara Beckmann noch nicht. „Die Abrechnung kommt ja erst noch.“ Große Stromsparmöglichkeiten habe der Verein nicht, aber er habe eine Photovoltaikanlage auf dem Dach, die er noch vergrößern wolle. „Lidl-Kunden können seit einigen Jahren ihren Pfandbon spenden, und das Geld kommt den Tafeln zugute. Aus diesem Topf haben wir unsere Photovoltaikanlage bezahlt bekommen.“

Vier Tage in der Woche arbeitet Barbara Beckmann für die Tafel – ehrenamtlich. Ihr Ehemann Bernd, Geschäftsführender Gesellschafter des Herforder Softwareunternehmens „3tec“, das auf die automatisierte Steuerung von Möbelproduktion spezialisiert ist, hält ihr finanziell den Rücken frei. So hat die Tafel nur zwei hauptamtliche Mitarbeiterinnen, die der Verein bezahlen muss. Etwa 75 Ehrenamtler sorgen dafür, dass die Lebensmittel abgeholt, sortiert und verteilt werden. Unterstützt werden sie von zwölf Frauen und Männern, die das Jobcenter geschickt hat und deren Lohn weitgehend vom Staat bezahlt wird. Barbara Beckmann: „Aktuell leisten außerdem zwei Leute ihren Bundesfreiwilligendienst bei uns ab. Es wäre toll, wenn das mehr täten.“

 


Ansturm auf die Tafeln: Ihre Spende hilft!

Uwe Grühl ist bei der Herforder Tafel für die Logistik verantwortlich. Er freut sich über Äpfel, die Bürger gespendet haben Foto: Christian Althoff

WESTFALEN-BLATT-Weihnachtsaktion unterstützt die Organisationen in OWL

Es ist eine gute Tradition, dass diese Zeitung alljährlich Mitte November ihre Weihnachtsspendenaktion beginnt. So ist es auch in diesem Jahr, und doch ist diesmal vieles anders.

Liebe Leserinnen, liebe Leser!

In den vergangenen Jahrzehnten kam das Geld, das viele von Ihnen gespendet haben, immer kleinen Gruppen unserer Gesellschaft zugute. Familien mit geistig behinderten Kindern etwa, wenn wir Ihre Spenden an die Andreas-Gärtner-Stiftung weitergeleitet haben. Oder Familien, die ein herzkrankes Kind haben, wenn Ihre Spenden an das McDonald‘s-Elternhaus in Bad Oeynhausen gingen.

Diesmal wird das anders sein. Es ist kein Jahr wie jedes andere, das spürt jeder von uns, auch finanziell. Getrieben von den Energiekosten steigen die Preise fürs Essen in einem in Deutschland kaum gekannten Maß. Viele Menschen, die es bisher irgendwie durch den Monat geschafft haben, stehen seit Wochen vor ungeahnten Herausforderungen.

Der Landesverband der Tafeln in Nordrhein-Westfalen hat uns berichtet, dass die 172 Tafeln in Nordrhein-Westfalen inzwischen regelmäßig etwa 500.000 Menschen helfen. Das sind fast doppelt so viele wie noch zu Jahresbeginn. Das ist keine kleine gesellschaftliche Gruppe mehr, die Hilfe braucht, das sind tausende Familien. Und deshalb haben sich Redaktion und Verlag entschieden, Sie in diesen Jahr um Spenden für die Tafeln in Ostwestfalen-Lippe zu bitten. Die Tafeln sind gemeinnützig. Sie werden von tausenden Ehrenamtlichen betrieben, und sie finanzieren sich durch den Obolus, den ihre Kunden dort lassen – in der Regel ein, zwei oder drei Euro pro Einkauf. Und von Spenden.

Tafeln können kaum sparen: Sie brauchen Sprit, um mit ihren Kühltransportern die Lebensmittel abzuholen. Sie brauchen Strom, um ihre Kühlschränke und Kühltruhen in Betrieb zu halten. Und manche brauchen Geld, um die Entsorgung der vielen verdorbenen Lebensmittel zu bezahlen, die sich natürlich auch in den Lebensmittelspenden finden.

Die Tafeln und damit ungezählte Familien zu unterstützen war vielleicht nie wichtiger als in diesem Winter. Deshalb bitten wir Sie: Helfen Sie, wenn Sie es können. Jede Spende, und sei sie noch so klein, hilft, den Betrieb der Tafeln zu sichern.

 

Hier können Sie spenden:

Um die Tafeln in OWL zu unterstützen, nutzen Sie bitte das Spendenkonto DE 03 4306 0967 4061 8358 00 Stichwort „Leserspende“. Für eine Spendenquittung tragen Sie bitte Ihre Adresse unter Verwendungszweck mit ein. Spenden sind auch über Paypal möglich: spenden@tafeln-nrw.de Bei Fragen helfen wir unter 0521/585-254.

Auch wenn es die Aufgabe des Staates sein sollte, bei allen Bedürftigen für genügend Essen zu sorgen: Dies ist nicht die Zeit für Debatten. Dies ist die Zeit, in der geholfen werden muss.

Vielen Dank für Ihre Unterstützung!

 

 

 

Spenden für Tafel und Mittagstisch Lions Club Herford Radewiga übergibt jeweils 3.000 Euro - weiterhin Aufnahmestopp bei der Herforder Tafel

HERFORD (HK). Eine Spende in Höhe von je 3.000 Euro hat der Lions Club Herford Radewiga an die Herforder Tafel und den Herforder Mittagstisch übergeben. Dass die Spende gerade zur rechten Zeit komme, machten Vertreter beider Vereine deutlich. So gibt es bei der Herforder Tafel weiterhin einen Aufnahmestopp, wie die Vereinsvorsitzende Barbara Beckmann betont. Die Tafel verteilt an verschiedenen Stellen im Kreisgebiet Lebensmittel, die sie zuvor gespendet bekommen hat. 2500 Kunden werden so versorgt. Berücksichtigt werden kann derzeit nur, wer bei der Tafel bereits erfasst ist. Neukunden können nicht mehr aufgenommen werden, so Beckmann. Denn seit dem Angriffskrieg Putins auf die Ukraine melden sich vermehrt auch Menschen, die aus dem Kriegsgebiet in den Kreis Herford geflüchtet sind, bei der Tafel. Die Lebensmittelspenden seien nicht zurückgegangen, „aber es werden immer mehr Leute“, sagt Beckmann. Was sie dabei ärgert: Behörden würden die Menschen teilweise an die Tafel verweisen. „Das geht nicht. Wir sind eine private Organisation“, betont Barbara Beckmann. Das Angebot der Herforder Tafel kann von jedem Menschen in Anspruch genommen werden, wenn dieser eine der folgenden sozialen Transferleistungen beziehen: ALG II (Hartz IV), soziale Grundsicherung (SGB XII), Wohngeld, kleines Einkommen/Rente mit Wohngeld oder Grundsicherung, Leistungen nach Asylbewerberleistungsgesetz. Die Ausgabestelle hat in Herford Dienstags, Donnerstags und Freitags geöffnet, für Enger/Spenge Mittwochs und für Hiddenhausen /Kirchlengern immer Montags. Jeder Kunde kann nur einmal in der Woche vorbeikommen, um sich mit Lebensmitteln einzudecken. Mehr Gäste gibt es seit einigen Monaten auch beim Herforder Mittagstisch, wie die Vorsitzende Birgit Nolte-Kristen betont. Den Mittagstisch gibt es in diesem Jahr seit 25 Jahren. Gegründet wurde der Verein 1997 als Initiative der Ev.-ref. Petri-Kirchengemeinde im Gemeindehaus der Petri-Kirche. Von Montags bis Samstags wird in den Räumen an der Hermannstraße 16 eine warme Mahlzeit serviert. Bereits ab 11.30 Uhr können Kunden sich hier ihren Kaffee abholen, gegen 12.30 Uhr wird hier das Mittagessen serviert. 50 Plätze gibt es nach den Worten der Vorsitzenden Birgit Nolte-Kristen an der Hermannstraße. Nach Vereinsangaben richtet sich das Angebot an alle, „die verarmt sind oder kein Zuhause haben und einen Ort der Hilfe, der Begegnung und des Gesprächs“ suchen. Gerade dieser soziale Kontakt ist für Pfarrer Bode Ries besonders wichtig. „Es ist ein Ort, an dem sich Menschen austauschen können. Ich erlebe dort auch eine große Dankbarkeit dafür, dass es uns gibt“, sagte der Pfarrer der Petri-Kirchengemeinde

Wie die Post die Tafel unterstützt

Seit Jahren schon engagiert sich die Deutsche Post DHL Group beim internationalen Global Volunteer Day (GVD). Mitarbeiter leisten für einen bestimmten Zeitraum ehrenamtliche Arbeit in einem gemeinnützigen Projekt. Die Herforder Niederlassung hat sich in diesem Jahr für die Unterstützung der Herforder Tafel am Benter Weg entschieden und einen Blick über den Tellerrand gewagt. Eine Woche lang haben zwei Mitarbeiter der Post dort mitgearbeitet. Das freut die erste Vorsitzende der Herforder Tafel, Barbara Beckmann, denn die Arbeit vor Ort wird nicht weniger – im Gegenteil. Helfende Hände werden immer benötigt. Beckmann: „Sie haben sich nicht geschont, sondern richtig Gas gegeben.“ Die Arbeit vor Ort ist abwechslungsreich: Es gilt, Spender anzufahren, die Lebensmittel abzuholen und in der Zentrale dann entsprechend zu sortieren und für die Ausgabe vorzubereiten. Hier greifen täglich viele Rädchen ineinander, damit das zeitlich und logistisch zu stemmen ist. Jörg Brotzki ist einer der Post-Mitarbeiter, der die Herforder Tafel in der Aktionswoche unterstützt hat. Er ist eigentlich Seniorsachbearbeiter, seine freiwillige Mitarbeit hat bei ihm tiefe Eindrücke hinterlassen: „Wie professionell hier gearbeitet wird, hat mich beeindruckt“, sagt er. Er fuhr täglich rund 15 Supermärkte an, nahm die Lebensmittelspenden entgegen, um sie dann fix im Kühlbulli zu verstauen und zum nächsten Supermarkt zu fahren. Viel Zeit für eine Pause bleibt da nicht, die Routen sind zeitlich eng getaktet. Überrascht war er von der Frische und Qualität der Lebensmittel: „Bedenkt man, dass die Lebensmittel normalerweise entsorgt würden, dann kann man einfach nur den Kopf schütteln“, findet er. Der Gesellschaft etwas zurückgeben „Die meisten Waren sind tatsächlich wie frisch aus dem Regal“, das habe er sich anders vorgestellt. Immerhin erhält die Tafel in der Regel Ware, die in den Geschäften nicht mehr verkauft werden sollen. Teils, weil das Mindesthaltbarkeitsdatum in Kürze überschritten wird, oder aber das Obst hier und da aus der Form geraten und nicht mehr so perfekt aussieht, wie sich der Kunde das vorstellt. Qualitativ seien hier keine Abstriche zu machen, zumal auch die Kühlketten nicht unterbrochen würden. Sein Kollege Thomas Bluhmler bestätigt die Beobachtungen. Und erinnert sich an seine Kindheit: „Ich stamme aus einer Familie mit acht Kindern, da war das Geld knapp. Schaut man sich an, was heute alles weggeworfen wird, so macht einen das traurig.“ Er hat an dem Global Volunteer Day teilgenommen, weil er der Gesellschaft etwas zurückgeben möchte. „Dass Menschen zu wenig Geld haben, um sich Grundnahrungsmittel zu kaufen, geht mir wirklich nah.“ Die Herforder Tafel sei daher eine wichtige Einrichtung, die es zu unterstützen gilt. Die beiden Postler wollten es bei der ehrenamtlichen Hilfe aber nicht belassen – so beeindruckt waren sie von der Arbeit des Teams um Barbara Beckmann. „Wir haben dann kurzerhand in unserer Zentrale in Bonn nachgefragt, ob wir nicht noch etwas spenden könnten“, verrät Jörg Brotzki. Eine Sachspende sollte es sein, etwas, mit dem den zahlreichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Tafel die Arbeit ein wenig erleichtert werden könnte. Schnell einigte man sich auf hochmoderne Arbeitsschuhe, die das bisherige vorgeschriebene Schuhwerk nun ersetzen werden. „Das ist eine große Erleichterung“, sagt Beckmann, als sie 13 Paar dieser Schuhe im Wert von mehr als 1.000 Euro entgegen nimmt. Doch das sollte nicht die letzte Spende sein, denn plötzlich stehen auch Vertreter des Johannes-Falk-Hauses mit einigen ihrer Schützlinge vor der Tür am Benter Weg. In einem vorgezogenen Erntedank-Gottesdienst haben Eltern und Kinder der Unter- und Mittelstufe unter Leitung von Sonderpädagogin Christiane Hüsemann und Pastor Christhard Greiling Lebensmittel gesammelt, um sie der Herforder Tafel zur Verfügung zu stellen. „Diese Unterstützung zu erfahren tut verdammt gut“, sagt Barbara Beckmann und bedankt sich bei den Spendern von ganzem Herzen. „Wenn wir nun noch ein paar Freiwillige mehr bekommen würden, dann wäre das klasse“, sagt sie. Wer sich als „Bufdi“ (im Bundesfreiwilligendienst betätigen sich Menschen für das Allgemeinwohl) bei der Herforder Tafel engagieren möchte kann eine Mail schreiben an: info@herforder-tafel.de.

Landrat Jürgen Müller besucht die Herforder Tafel

Auf Einladung der Vereinsvorsitzenden Barbara Beckmann stattete Herfords Landrat Jürgen Müller am Dienstag, den 30. August der Herforder Tafel einen Besuch ab, um sich selbst ein Bild von der Arbeitswelt unserer Tafel zu machen. Zunächst brachte ihn Frau Beckmann auf den aktuellen Stand der Tafelarbeit in Herford. Im Anschluss lernte der Landrat Jürgen Müller während eines Rundgangs die Herforder Tafel sowie ihre Mitarbeiter persönlich kennen. Vom Wareneingang über die Sortierung bis zur Ausgabe konnte sich der Landrat über die verschiedenen Aufgabenbereiche informieren. Der Landrat Jürgen Müller sicherte der Herforder Tafel auch für die Zukunft seine Unterstützung zu.

Neue Schultaschen

Die erste eigene Schultasche ist etwas Besonderes für jedes Kind! Der Verein "GTK Scotti Kinderglück" übergab 11 bunte Schulranzen-Sets an Barbara Beckmann und Uwe Grühl von der Herforder Tafel. Zu den Ranzen dazu gibt es auch noch die passenden Sportbeutel, jeweils ein Etui mit Stiften, Lineal, Radiergummi, Anspitzer, etc. und ein Schlampermäppchen. Nach den Ferien zum Schulstart werden die Sachen dringend gebraucht. Schulmaterialien sind teuer und überfordern viele Familien finanziell. Darum verteilt "GTK Scotti Kinderglück" jedes Jahr Schulranzen und Schulbedarf u.a. zusammen mit der Herforder Tafel e.V. an Kinder, deren Eltern es sich nicht leisten können. Bei der Übergabe wurde auch gleich über weitere gemeinsame Projekte gesprochen.

Ukraine-Geflüchtete: Tafeln kritisieren unzureichende Hilfe

Die Tafeln in Deutschland werfen den Behörden vor, ukrainischen Kriegsflüchtlingen teilweise zu wenig direkte Unterstützung zu geben. "Es kann nicht sein, dass Behörden auch im vierten Monat des Krieges Geflüchtete immer noch an die Tafeln verweisen, statt selbst helfen zu können", sagte der Vorsitzende der Tafel Deutschland, Jochen Brühl, der Deutschen Presse-Agentur. Einige Sozialämter schickten Geflüchtete direkt ohne vorherige Absprache zu den Tafeln, sagte Brühl. Andere würden den Menschen bis zur Auszahlung der ihnen zustehenden Sozialleistungen direkt helfen - etwa mit Geld oder Lebensmittelgutscheinen. Die Tafeln selbst könnten nur "überbrückend und ergänzend" unterstützen. "Wir helfen in Krisensituationen nach Kräften, aber wir können nicht die erste und einzige Anlaufstelle sein", betonte Brühl. Verwiesen die Ämter die Menschen direkt an die Tafeln, dann entstehe das Missverständnis, sie seien dafür zuständig, von Armut betroffene Menschen mit Lebensmitteln zu versorgen. Tafeln seien aber ein freiwilliges Zusatzangebot, keine staatliche Einrichtung. Auch das Bundessozialministerium nannte die Tafeln auf Anfrage ein "ergänzendes, karikatives Angebot der Zivilgesellschaft an Menschen mit finanziellen Problemen". Dies gelte auch für Geflüchtete aus der Ukraine. Sie erhielten seit 1. Juni Zugang zur Mindestsicherung nach Sozialgesetzbuch II. Zudem seien Tafeln aber Orte der Begegnung, so das Ministerium weiter. Deshalb werde auch ein Projekt der Tafeln unterstützt, bei dem die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter für Gespräche geschult werden sollen. Sie sollen laut Ministerium mit den Menschen sprechen, die nach Lebensmitteln fragen. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sollten die Betroffenen dadurch besser auf Sozialleistungsansprüche hinweisen und sie unterstützen können. "Die tatsächliche Inanspruchnahme bestehender Sozialleistungsansprüche trägt letztlich auch zur Entlastung der Tafeln bei", so die Ministeriumssprecherin. Viele Tafeln haben bundesweit zuletzt aufgrund des Ukraine-Kriegs, der steigenden Lebensmittelpreise und der höheren Energiekosten einen hohen Zulauf erlebt. Etliche hätten deswegen bereits Aufnahmestopps verhängt.

Erneuter Einbruch in der Herforder Tafel

Aufgrund eines erneuten Einbruchs und der damit verbundenen, erheblichen Sachbeschädigung muss die Herforder Tafel in dieser Woche leider geschlossen bleiben.

Auch die Ausgabestellen in Enger, Spenge und Hiddenhausen sind von der Schließung betroffen. Der Lieferdienst für Senioren und Rentner kann in dieser Woche ebenfalls nicht durchgeführt werden.

Einbruch in Bürocontainer- Geldkassette mitgenommen

Herford (ots) - (sls) Eine böse Überraschung erlebte ein Mitarbeiter der Herforder Tafel am Donnerstagmorgen (24.2.) am Benter Weg in Herford.

Als er gegen 06.25 Uhr die Arbeit aufnehmen wollte, bemerkte er, dass in den Bürocontainer direkt neben dem Hauptgebäude der Herforder Tafel eingebrochen wurde. Nach bisherigen Ermittlungen schoben unbekannte Täter die Rollladen einer anliegenden Tür hoch und schlugen die dahinter liegende Scheibe ein. Im Inneren wurden durch die Unbekannten diverse Schränke und Schubladen durchsucht. Daraus entwendeten sie eine schwarze Geldkassette mit einem noch unbekannten Geldbetrag.

Anschließend flüchteten die Täter durch eine seitliche Terrassentür in unbekannte Richtung. Die Kriminalpolizei hat die Spurensicherung aufgenommen und bittet Zeugen, die Hinweise zum Einbruch geben können, sich unter der Telefonnummer 05221-8880 zu melden.

Rückfragen bitte an:

Kreispolizeibehörde Herford Pressestelle Herford

Telefon: 05221 888 1250

E-Mail: pressestelle.herford@polizei.nrw.de

Original-Content von: Kreispolizeibehörde Herford, übermittelt durch news aktuell

Jörg Pilawa, Botschafter der Tafeln, dankt Helferinnen und Helfern für ihren Einsatz

Die Tafelakademie hat einen Imagefilm produzieren lassen, um für neue Bundesfreiwillige zu werben.
Der Film wurde bei der Herforder Tafel e.V. gedreht.

Zum Film.

Die Herforder Tafel sucht  ehrenamtliche Mitarbeiter für die Mittagsausgabe und Interessenten für die noch freien Bundesfreiwilligen-Stellen.

Weitere Überschrift